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1. Das Kommissions-Modell bietet attraktivere Gehälter und Tarife

Die Arbeit der Arbeitsrechtlichen Kommissionen (ARK) verdient einen guten Ruf: Bundesweit sind neben der ARK Diakonie Deutschland zehn weitere Kommissionen in der Verantwortung für die Diakonie-Tarife unterwegs – für den kirchlichen Bereich kommen weitere hinzu.

Allen Diakonie-Tarifen ist eines gemeinsam: Sie sind alle überdurchschnittlich hoch und belegen Spitzenplätze:     

Weitere Informationen:

Weshalb wir mitwirken: Diakonie-Tarife mit attraktiveren Leistungen


2. Vorbildliche Tarifbindung und hohe Reichweite

In Deutschland hat die Tarifbindung in den letzten 20 Jahren über alle Branchen um die Hälfte abgenommen– sie liegt nur noch bei 44 %. Damit ist die Reichweite der Diakonie-Tarife doppelt so hoch – sie erfasst rund 90 % der Einrichtungen und Dienste in der Diakonie. Noch deutlicher wird dieser Unterschied mit Blick auf die Altenpflege, denn hier sind neben den verbindlichen Regelungen von Caritas und Diakonie nur 20% der Pflegebetriebe tarifgebunden.


3. Gehälter und Tarife erhöhen sich laufend

Die Frage, wann sich das Gehalt regulär erhöht, ist keine individuelle Frage an die Chefin oder den Chef, sondern wird verlässlich und fair für die Diakonie-Tarife durch die ARKen regelmäßig geklärt.


4. Vorsorge für die Zeit nach dem Erwerbsleben

Die Diskussionen um die Bürgerversicherung und die Mindestrentenhöhe zeigen, wie gravierend das Problem der Altersversorgung in Deutschland aufgrund der demographischen Veränderungen ist. Alle Diakonie-Tarife enthalten eine Zusatzversorgung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine betriebliche Altersversorgung erhalten ansonsten lediglich 53,9 % der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten. Allein diese Zahl beschreibt nicht die Höhe der Leistungen der betrieblichen Altersversorgung. Die Pflicht, eine besonders hochwertige Altersversorgung über eine der Zusatzversorgungskassen abzubilden, ist in den Diakonie-Tarifen enthalten. Die Beitragshöhen betragen im Schnitt über 5 % des Gehalts, so dass Zusatzrenten in Höhe von mehreren hundert Euro monatlich bei langjährig Beschäftigten üblich sind.


5. Passgenaue Lösungen für Mitarbeitende in der Diakonie 

In allen ARKen wirken auf beiden Seiten erfahrene „Diakonikerinnen und Diakoniker“ mit, um passgenaue Lösungen zu verhandeln und zu beschließen. In der ARK DD müssen beide Seiten mehrheitlich Mitglieder berufen, die im Dienst von Kirche oder Diakonie stehen, ein Drittel der Dienstnehmer kommt aus Einrichtungen, die den Diakonie-Tarif Deutschland direkt anwenden. Das Streiten aus unterschiedlichen Perspektiven zahlt sich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie aus.


6. Sicherheit durch Mitbestimmung

Auf die Anwendung der Diakonie-Tarife achten die Mitarbeitervertretungen, die das Pendant zum Betriebs- oder Personalrat darstellen. Die Festlegung des Gehalts über Eingruppierung und Entgeltstufen ist klassische Mitbestimmungsaufgabe. Übrigens haben mehr als 90 % der Einrichtungen und Dienste in der Diakonie eine Mitarbeitervertretung. Die Zahl der Beschäftigten in Unternehmen mit Betriebsräten sinkt kontinuierlich und liegt bei rund 40 %.


7. Werteorientierte Daseinsvorsorge: Gemeinwohlorientierung

Diakonie ist Nächstenliebe, und Nächstenliebe ist allen Menschen verpflichtet – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Art zu leben und zu lieben, ihrer Weltanschauung oder Religion. Die Einrichtungen und Dienste der Diakonie sind allesamt gemeinnützig, denn nur gemeinnützige Einrichtungen und Dienste können Mitglied der Diakonie Deutschland sein. Das bedeutet, dass alle Einnahmen entsprechend verwendet werden: Für den Dienst am Nächsten, Gehälter, Investition und Innovation, für Nachhaltigkeit – und nicht für Renditen oder Dividenden.


8. Diakonie und Kirche: Einladend und glaubensfest im Alltag miteinander

Gottes Liebe zu allen Menschen in Wort und Tat zu verkünden – wir sind mit ganzem Herzen dabei, auch wenn sich dieser Auftrag heute immer weniger Menschen unmittelbar erschließt. Die Diakonie zählt zu den beliebtesten Arbeitgebern in Deutschland. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie wächst.  Für fast alle Stellen gilt: Wir arbeiten mit allen Menschen zusammen, die diese Ziele mit uns teilen, egal, welches Geschlecht, welcher Nationalität, welche Hautfarbe, welche Religion jemand hat. Dieser gemeinsame Dienst für andere Menschen verbindet uns in der Diakonie über alle unterschiedlichen Aufgaben hinweg.

In Zeiten von Individualisierung und Säkularisierung sind wir ein starkes Standbein der Kirchen. Wir sind Alltagshelden seit mehr als zweitausend Jahren und nachhaltig im Namen des Herrn unterwegs.


Attraktiver bedeutet Verpflichtung für die Zukunft

Wir können uns sehen lassen und sind gut, aber nicht perfekt. Attraktiver als Norm ist gleichermaßen eine Feststellung, wie auch eine Verpflichtung, sich genau in diesem Sinne zu engagieren.


Weitere ausführliche Informationen

Ausführlichere Beschreibungen sind als VdDD Kompakt veröffentlicht:

„Der dritte Weg“

„Schlichtungsverfahren in der Diakonie“

„Tarifbindung in der Diakonie“

„Arbeitsrechtsetzung in der Ev. Kirche“


Glossar und Quellen

Hier sind die wichtigsten Begriffe rund um den Diakonie-Tarif und den Kommissionsweg beschrieben.

Neben Erläuterungen sind hier auch Hinweise auf Rechtsgrundlagen und andere Verweise zu finden.

Zum Glossar


Statistiken und Nachweise

Allgemeine statistische Angaben im Kontext Arbeitsrecht/-bedingungen

Pflegestatistik, destatis

Bundesregierung; Ergebnisse zu "Bessere Pflegelöhne"

Konzertierte Aktion Pflege, insbesondere Materialien zur AG 5

Reichweite der Mitbestimmung, IAB-Forum

Zu Fragen der Altersversorgung:

Altersicherungsbericht, Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung e.V.

Fragen und Antworten, EZVK; KZVK

Zur Gemeinwesenorientierung/Satzungsfragen

Satzung, EWDE